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HaLT ist ein Frühinterventionsprojekt für Kinder und Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum.

Für wen
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IMPULS

 

IMPULS ist ein spezielles Leistungsangebot für die Berliner Jugendämter nach § 10 Jugendgerichtsgesetz (JGG). Es richtet sich im Setting der Einzelberatung an riskant Alkohol und/oder illegale Drogen konsumierende sowie straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende.

Im Rahmen der Beratungsgespräche setzen sich junge Menschen mit ihrem individuellen Handeln sowie den Zusammenhängen eines riskanten Substanzkonsums und delinquentem Verhalten auseinander. In der Regel ist eine Beratungseinheit (drei Beratungsgespräche / Module) abzuleisten. In Einzelfällen können auch zwei Beratungseinheiten angewiesen werden.


Zielgruppe

Jugendliche und Heranwachsende bis zum 21. Lebensjahr

Voraussetzung ist eine richterliche Weisung nach § 10 JGG


Ziele und Arbeitsschwerpunkte

Ziel von IMPULS ist die Sensibilisierung des individuellen Substanzkonsums und damit verbundener delinquenter Verhaltensmuster, die Motivation zur Verhaltensänderung und die gemeinsame Erarbeitung erster Lösungsstrategien mit den jungen Menschen. Thematisch gliedert sich die Beratung in drei Module, die den Jugendlichen und Heranwachsenden Struktur und Orientierung vorgeben und fallspezifisch an die Bedürfnisse der jungen Menschen angepasst werden.


Die 3 IMPULS Module

Modul 1 - Anamnese

Im ersten Gespräch erfolgt eine psychosoziale Anamnese. Zudem erhalten die Jugendlichen und Heranwachsenden gezielte Informationen zu den von ihnen konsumierten Substanzen. Das Beziehungsfeld zwischen Delikt und dem Einfluss von Alkohol/illegalen Drogen kann u.a. durch die pharmakologische Wirkung von Substanzen auf das menschliche Verhalten erklärt werden (z.B. eine erhöhte Risikobereitschaft oder aggressives Verhalten).

Modul 2 - Reflexion

Aufbauend auf den Ergebnissen der Erstberatung erfolgt die Reflexion des individuellen Zusammenhangs zwischen Konsum und delinquentem Verhalten. Zentraler Punkt dieser Einheit ist die Sensibilisierung für die eigenen Verhaltensmuster und die Erarbeitung eines Bewusstseins für dieses Verhalten. Den jungen Menschen wird Anleitung und Unterstützung bei der Lösung von eventuellen Konflikten angeboten.

Modul 3 - Perspektive

Im abschließenden Modul erfolgt eine lösungsorientierte Perspektiverarbeitung. Die Klienten/-innen erarbeiten mittels pädagogischer Unterstützung alternative Verhaltensweisen. Dazu zählt u.a. ein künftig verantwortungsvollerer bzw. reduzierter Umgang mit Alkohol/illegalen Drogen. Des Weiteren erfolgt bei Bedarf die Vermittlung an weiterführende Hilfen wie z.B. Suchtberatung, Schuldnerberatung oder Erziehungs- und Familienberatung.


Methoden

Transtheoretisches Modell (TTM)

Motivierende Gesprächsführung (MI)

Einsatz innovativer und interaktiver Materialien


Kontaktaufnahme

Termine können kurzfristig vereinbart werden, im Regelfall innerhalb weniger Tage. Die Beratung findet in den zentral gelegenen und gut erreichbaren Projekträumen in Berlin Mitte statt. Die Beratungstermine werden in regelmäßigen sowie fallbezogenen sinnvollen Zeitabständen vereinbart.

Die Kontaktaufnahme kann telefonisch, postalisch, per Fax oder E-Mail erfolgen:

IMPULS

Große Hamburger Straße 18

10115 Berlin

S-Hackescher Markt, Oranienburger Straße

U-Weinmeister Straße

Telefon: 030.66 63 34 34, 0177.68 20 910

Fax: 030.66 63 34 39

E-Mail: impuls(at)stiftung-spi.de

Website: www.stiftung-spi.de, www.caritas-berlin.de


Im Trägerverbund der Stiftung Sozialpädagogisches Institut "Walter May" und des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V.


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