Jugendliche

Feiern gehört dazu, gerade wenn man erwachsen wird! Manchmal geht’s aber zu weit:
KOTZEN · KOMA · KRANKENHAUS

So viel getrunken, dass du mit einer akuten Alkoholvergiftung in einem Krankenhaus behandelt werden musstest?

In dieser Situation bieten wir dir Unterstützung an. Wir kommen zu dir ins Krankenhaus und beraten dich und deine Familie. Wenn du über deinen eigenen Konsum sprechen willst, kannst du unter der Hotline 0177 6820910 erreichen.

 

Eltern

Ihr Kind wurde mit einer akuten Alkoholvergiftung in eine Klinik eingeliefert. In dieser sensiblen Krisensituation stehen wir von HaLT für Sie und Ihr Kind mit einem Beratungsangebot zum Umgang mit riskantem Konsum zur Verfügung.

Ziel ist es, riskant konsumierenden Kindern und Jugendlichen frühzeitig Unterstützung und Orientierung anzubieten, sowie Reflexionsprozesse in Gang zu setzen, um einen bewussten Umgang mit Alkohol zu fördern.

Unser Beratungsangebot für Sie ist und Ihr Kind ist vertraulich und kostenfrei.

Krankenhäuser

Unser Angebot

Das Team von HaLT arbeitet eng mit 14 Berliner Kliniken zusammen. Im Falle einer Alkoholintoxikation eines Kindes oder Jugendlichen kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah zu den Betroffenen ans Krankenbett.

Im Rahmen dieser Krisenintervention erlebt das Team von HaLT meist eine große Offenheit der Kinder und Jugendlichen und ist für ihre Fragen und Ängste ein professioneller Ansprechpartner. Für die Sorgen und Fragen der Eltern von Betroffenen steht das Team noch im Krankenhaus und auch in weiteren Beratungsgesprächen zur Verfügung. Das Angebot von HaLT reicht von Psychoedukation zum Konsumverhalten über Krisenintervention bis hin zu Weitervermittlung an Psychotherapeuten, Sucht- und Drogenberatungsstellen oder andere weiterführende Hilfen.

Üblicher Ablauf im Krankenhaus

Um für die Rettungsstellen erreichbar zu sein, gibt es eine Rufbereitschaft an 365 Tagen im Jahr.Das Team von HaLT ist telefonisch erreichbar und berät zeitnah betroffene Jugendliche in den Krankenhäusern.

Am Wochenende rufen das HaLT-Team vormittags in den Rettungsstellen an, um nach Jugendlichen mit der Diagnose Intoxikation zu fragen und bei einer Indikation zu einem Gespräch zeitnah ins Krankenhaus zu kommen.

Kooperation mit Kliniken

Gerne kommen wir auch auf Ihre Station / in Ihre Klinik und stellen unser Projekt vor um ggf. eine Kooperationsvereinbarung zu treffen. Die Zusammenarbeit mit HaLT funktioniert unbürokratisch und wird von den Kliniken sehr wertgeschätzt. Das von der Senatsverwaltung für Soziales und Gesundheit finanzierte Projekt finanziert sich seit 2008 zusätzlich über die Krankenkassen, da es sich um eine Leistung im Rahmen der Primärprävention handelt. [§20 Abs. 1 SGB V]. Seit dem 01.10.2011 besteht eine Vereinbarung mit dem vdek - Verband der Ersatzkassen e.V. zur Übernahme der Kosten bestimmter Interventionsmodule.

Netzwerk

HaLT reaktiv ist seit 2005 ein fester Bestandteil der Berliner Suchtprävention und wird im Trägerverbund der Stiftung SPI und des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. durchgeführt. Sowohl bezirklich als auch überbezirklich engagiert sich HaLT im Rahmen der Suchtprävention und Frühintervention, ist in Gremien vertreten und aktiv an einem regelmäßigen Fachaustausch beteiligt. Unterstützt wird das Projekt durch die Drogenbeauftragte des Landes Berlin und die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und wird im Rahmen des Aktionsprogramms Gesundheit durchgeführt. Weitere Information zum Netzwerk von HaLT Berlin.

Team

Jörg Kreutziger

arbeitet seit 2005 bei HaLT

Projektleiter

Qualifikationen: M.A. Soziale Therapie / Klinische Sozialarbeit, Diplom Sozialpädagoge, Systemischer Berater und Familientherapeut i.A., Erlebnispädagoge (OEAV), Motivierende Gesprächsführung

Josephine Krüger

arbeitet seit 2016 bei HaLT 

Qualifikationen: B.A. Sozialarbeiterin, Klinische Sozialarbeit i.A., Motivierende Gesprächsführung

 
 
 
 

Johannes Olschewski

arbeitet seit 2008 bei HaLT 

Qualifikationen: Diplom Sozialpädagoge, Motivierende Gesprächsführung

Johanna Kemmerer

arbeitet seit 2018 bei HaLT 

Qualifikationen: M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie, B.Sc. Psychologie, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Motivierende Gesprächsführung

Präv Labor

Seit 2005 ist HaLT ein fester Bestandteil der Berliner Alkoholprävention. Aus dieser langjährigen Erfahrung konnten weitere Präventionsprojekte für junge Menschen mir riskantem Substanzmittelkonsum entwickelt werden.

RELFEKTOR ist ein Programm zur schulischen Suchtprävention für junge Menschen. Es bietet der Schülerschaft einen bewertungsfreien Raum, in dem sie sich mit Unterstützung von Präventionsexperten gemeinsam mit der Thematik auseinandersetzen. Neben Workshops werden anonyme Sprechzeiten angeboten. [PDF-Download]

IMPULS  ist eine frühinterventive Maßnahme für jugendrichterlich zugewiesene Jugendliche/Heranwachsende, die auf einen verantwortungsbewussten bzw. reduzierten Konsum von Alkohol/illegalen Drogen abzielt. Durch die Auseinandersetzung mit ihrem individuellen Handeln werden Zusammenhänge von riskantem Substanzkonsum und delinquentem Verhalten hergestellt. Übergeordnetes Ziel ist es, ein  Bewusstsein für dysfunktionale Verhaltensweisen zu schaffen. Bei allen Beratungen wird sensibel auf den Sozialisationshintergrund, die Sprachkompetenz und die persönlichen Eigenschaften der Klientel reagiert.